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LKW kippt um – wer trägt die Bergungskosten?

von FSA24


  2026-03-06

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Ein umgekippter LKW auf der Autobahn verursacht nicht nur Bergungskosten, sondern auch Reinigungskosten, Streckenabsperrung und Umweltschäden. Die Kostenverteilung ist komplex.

Was kostet die Bergung eines umgekippten LKW?

Bei einem Umkipper auf der Autobahn kommen schnell mehrere Kostenpositionen zusammen:

  • Bergung des Fahrzeugs: 15.000 – 80.000 €
  • Reinigung der Fahrbahn: 5.000 – 20.000 €
  • Absperrung und Verkehrssicherung: 2.000 – 10.000 €
  • Umweltschäden (bei Kraftstoffaustritt): 10.000 – 100.000 €
  • Schaden an der Infrastruktur (Leitplanken, Schilder): variabel

Wer zahlt was?

Vollkaskoversicherung: Übernimmt die Bergung des Fahrzeugs selbst – soweit im Vertrag nicht auf den Fahrzeugwert begrenzt.

Kfz-Haftpflicht: Übernimmt Schäden an Dritten – also Reinigung, Infrastrukturschäden und Umweltschäden, sofern der Fahrer den Unfall verursacht hat.

Achtung Lücke: Manche Verträge decken Umweltschäden nur bis zu einer bestimmten Summe. Bei Gefahrguttransporten können die Kosten die Deckungssumme übersteigen.

Was passiert bei Gefahrgut?

Transportiert der LKW Gefahrgut (Chemikalien, Kraftstoff, etc.), können die Kosten für Dekontaminierung und Umweltsanierung enorm sein. Hier ist eine Umwelthaftpflichtversicherung als Ergänzung sinnvoll.

Fazit

Ein Umkipper ist einer der teuersten LKW-Schadensfälle. Eine genaue Prüfung der Deckungssummen – besonders für Bergung und Umweltschäden – ist unerlässlich.


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