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Versicherer kündigt nach Schaden – was tun als Busunternehmer?

von FSA24


  2026-04-10

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Nach einem oder mehreren Schäden kann der Versicherer den Busvertrag kündigen. Wie Sie reagieren und neuen Versicherungsschutz finden.

Versicherer kündigt nach Schaden – was tun als Busunternehmer?

Eine Kündigung durch den Versicherer nach einem oder mehreren Schäden ist für Busunternehmen ein ernstes Problem. Ohne Versicherungsschutz darf kein Bus fahren – und die Suche nach einem neuen Versicherer mit Vorschäden ist schwierig.

Warum kündigt der Versicherer?

Versicherer haben nach jedem Schadenfall ein Sonderkündigungsrecht (§111 VVG). Typische Gründe:

  • Mehrere Schäden in kurzer Zeit (hohe Schadenquote)
  • Ein sehr hoher Einzelschaden
  • Verdacht auf Betrug oder grobe Fahrlässigkeit
  • Generelle Strategieänderung des Versicherers (Rückzug aus dem Bus-Segment)

Sofort-Maßnahmen

1. Fristen prüfen

Die Kündigung wird zum Ende der laufenden Versicherungsperiode wirksam – Sie haben also noch Versicherungsschutz bis zu diesem Datum. Nutzen Sie die Zeit für die Suche nach einem neuen Versicherer.

2. Keine Panik – aber sofort handeln

Es gibt Versicherer, die sich auf schwierige Risiken spezialisiert haben. Allerdings sind die Prämien dort deutlich höher (oft 30 bis 50 Prozent Aufschlag).

3. Makler einschalten

Ein spezialisierter Versicherungsmakler kennt die Versicherer, die auch nach Kündigungen und mit Vorschäden Busse versichern. Der Direktweg über Vergleichsportale funktioniert bei Omnibussen in der Regel nicht.

4. Schadenhistorie aufarbeiten

Dokumentieren Sie, welche Maßnahmen Sie nach den Schäden ergriffen haben: Fahrerschulungen, neue Sicherheitsausstattung, Routenänderungen. Das signalisiert dem neuen Versicherer, dass Sie das Risiko aktiv managen.

Alternativen

  • Kraftfahrzeug-Haftpflicht über die Verkehrsopferhilfe: Im Notfall garantiert der Staat den Versicherungsschutz – allerdings zu sehr hohen Prämien
  • Mitgliedschaft in einem Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit (VVaG): Einige Spezialversicherer nehmen auch gekündigte Risiken auf
  • Höhere Selbstbeteiligung anbieten: Eine SB von 5.000 oder 10.000 Euro kann den neuen Versicherer überzeugen

Langfristige Strategie

Nach einer Kündigung ist die wichtigste Aufgabe: 2 bis 3 Jahre schadenfrei bleiben. Dann verbessert sich die Verhandlungsposition deutlich und ein Wechsel zu einem regulären Versicherer mit normalen Prämien wird wieder möglich.

Wir helfen

Als Spezialmakler für Busversicherungen haben wir Zugang zu Versicherern, die auch nach Kündigungen Deckungsschutz bieten. Kommen Sie frühzeitig auf uns zu – idealerweise sofort nach Erhalt der Kündigung, nicht erst kurz vor Ablauf.


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