Wer zahlt die Abschleppkosten für einen Bus?
von FSA24
2026-04-10
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Das Abschleppen eines Busses kostet 2.000 bis 10.000 Euro. Welche Versicherung übernimmt die Kosten und worauf müssen Sie achten?
Wer zahlt die Abschleppkosten für einen Bus?
Das Abschleppen eines liegengebliebenen Busses ist teuer – ein 18-Tonnen-Omnibus kann nicht einfach von einem PKW-Abschleppwagen mitgenommen werden. Spezialfahrzeuge sind nötig.
Was kostet das Abschleppen?
| Situation | Kosten (ca.) |
|---|---|
| Panne auf der Autobahn, nächste Werkstatt 20 km | 1.500–2.500 € |
| Panne auf Landstraße, 50 km zur Werkstatt | 2.500–4.000 € |
| Unfall mit Bergung (Bus im Graben) | 5.000–15.000 € |
| Unfall im Ausland mit Rückholung | 10.000–30.000 € |
Welche Versicherung zahlt?
Nach einem Unfall
- Haftpflicht des Unfallgegners: Wenn der andere schuld ist, zahlt dessen Haftpflicht die Abschleppkosten
- Eigene Vollkasko: Bei selbstverschuldetem Unfall übernimmt die Vollkasko die Abschleppkosten – meist bis 5.000 oder 10.000 Euro
- Teilkasko: Nur bei versicherten Ereignissen (Wildunfall, Brand, Naturgewalt)
Bei einer Panne
- Schutzbrief: Übernimmt Abschleppkosten bis zur vereinbarten Grenze (meist 5.000–10.000 €)
- Ohne Schutzbrief: Das Unternehmen trägt die Kosten selbst
Bergung vs. Abschleppen
Wichtig: Abschleppen (Fahrzeug von A nach B ziehen) und Bergung (Fahrzeug aus einer Notlage befreien, z.B. aus dem Graben heben) sind versicherungsrechtlich unterschiedliche Leistungen. Bergungskosten können deutlich über den Abschleppkosten-Grenzen liegen und müssen separat gedeckt sein.
Tipp: Abschleppkosten-Grenze prüfen
Viele Kaskoversicherungen deckeln Abschlepp- und Bergungskosten bei 5.000 Euro. Für einen Bus auf der Autobahn kann das knapp werden. Prüfen Sie:
- Sind Abschleppkosten explizit mitversichert?
- Wie hoch ist die Grenze?
- Sind Bergungskosten separat gedeckt?
- Gilt die Deckung auch im Ausland?
Ein Schutzbrief mit 10.000 Euro Abschleppkosten-Deckung kostet nur 150 bis 400 Euro im Jahr – eine der günstigsten Versicherungen mit dem besten Kosten-Nutzen-Verhältnis.
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