Bus-Probefahrt und Überführung – welche Versicherung gilt?
von FSA24
2026-04-10
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Beim Kauf, bei der Überführung oder bei der HU-Fahrt eines Busses brauchen Sie Versicherungsschutz. Welche Optionen gibt es?
Bus-Probefahrt und Überführung – welche Versicherung gilt?
Kurzzeitkennzeichen (gelbes Kennzeichen)
Für einmalige Probefahrten oder Überführungsfahrten gibt es das Kurzzeitkennzeichen. Es gilt maximal 5 Tage und beinhaltet eine KFZ-Haftpflichtversicherung. Kosten: ca. 100–150 Euro für 5 Tage.
Einschränkungen: Keine Kaskoversicherung enthalten. Bei einem Unfall während der Probefahrt sind nur Drittschäden gedeckt – der eigene Busschaden nicht.
Rotes Kennzeichen (Händlerkennzeichen)
Buskaufhäuser und Händler nutzen rote Kennzeichen, die für mehrere Fahrzeuge gelten. Die Versicherung ist an das Kennzeichen gebunden, nicht an das Fahrzeug. Ideal für regelmäßige Probefahrten und Überführungen.
Überführung durch Spedition
Wird ein Bus von einer Überführungsspedition transportiert, haftet die Spedition mit ihrer Verkehrshaftungsversicherung. Prüfen Sie:
- Ist der Bus während des Transports vollkaskoversichert?
- Welche Haftungsgrenzen gelten?
- Wer zahlt bei Transportschäden?
Tipp
Wenn Sie einen Bus kaufen und selbst überführen: Schließen Sie für die Überführungsfahrt eine separate Kaskoversicherung ab – die Kosten sind gering (50–100 €), aber ein Unfall auf der Überführungsfahrt kann sonst den gesamten Kaufpreis kosten.
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