Linienbus kollidiert mit Straßenbahn – 620.000 € Schaden
von FSA24
2026-03-20
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An einer unübersichtlichen Kreuzung kollidiert ein Linienbus mit einer Straßenbahn. Zahlreiche Verletzte und ein Gesamtschaden von 620.000 €.
Linienbus kollidiert mit Straßenbahn – 620.000 € Schaden
An einer innerstädtischen Kreuzung übersieht ein Busfahrer die herannahende Straßenbahn und fährt in den Kreuzungsbereich ein. Die Straßenbahn erfasst den Bus seitlich. Zwölf Personen werden verletzt, davon drei schwer.
Was ist passiert?
Der Linienbus war auf seiner regulären Route unterwegs und musste an einer Kreuzung die Straßenbahngleise überqueren. Die Ampelschaltung zeigte für den Bus Grün, doch die Straßenbahn hatte Vorrangschaltung und näherte sich von links. Der Busfahrer fuhr in den Kreuzungsbereich ein, ohne die Straßenbahn zu bemerken.
Die Straßenbahn traf den Bus mit etwa 30 km/h an der linken Seite im Bereich der hinteren Tür. Der Bus wurde mehrere Meter zur Seite geschoben und kam an einem Laternenmast zum Stehen. Die Wucht des Aufpralls war so stark, dass Fahrgäste in beiden Fahrzeugen aus ihren Sitzen geschleudert wurden.
Insgesamt wurden zwölf Personen verletzt – neun im Bus und drei in der Straßenbahn. Drei Busfahrgäste erlitten schwere Verletzungen: zwei Armbrüche und eine Beckenfraktur. Der Busfahrer selbst wurde mit einem Schleudertrauma und Rippenprellungen ins Krankenhaus eingeliefert.
Schadenhöhe: 620.000 €
- Personenschäden und Schmerzensgeld (12 Verletzte): 380.000 €
- Schaden am Bus (Totalschaden): 85.000 €
- Schaden an der Straßenbahn: 95.000 €
- Schaden am Laternenmast und Infrastruktur: 25.000 €
- Betriebsunterbrechung Straßenbahn: 20.000 €
- Gutachter- und Anwaltskosten: 15.000 €
Versicherungsrelevanz
Die Kfz-Haftpflichtversicherung des Busunternehmens muss hier für alle Drittschäden aufkommen – Personenschäden, Straßenbahn, Infrastruktur. Ein Schaden von über 600.000 € zeigt, warum die gesetzliche Mindestdeckung für Busse deutlich höher liegen muss als bei Pkw. Die KFZ-Versicherung Bus sollte mindestens 100 Millionen Euro Deckungssumme bieten.
Fazit
Kollisionen mit Straßenbahnen gehören zu den teuersten Busunfällen im Stadtverkehr. Die Busversicherung muss Großschäden dieser Dimension abfangen können. Busunternehmen sollten ihre Fahrer gezielt für Kreuzungen mit Schienenverkehr schulen und die Deckungssummen ihrer Haftpflichtversicherung regelmäßig überprüfen.
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