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Gelenkbus streift 5 parkende Autos – 67.000 € Schaden

von FSA24


  2026-03-20

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Ein Gelenkbus kommt in einer engen Straße ins Schlingern und beschädigt fünf parkende Fahrzeuge. Der Gesamtschaden beträgt 67.000 €.

Gelenkbus streift 5 parkende Autos – 67.000 € Schaden

Ein 18 Meter langer Gelenkbus muss in einer engen Innenstadtstraße einem Lieferwagen ausweichen. Dabei gerät das Heck des Busses auf die Gegenfahrbahn und streift fünf hintereinander parkende Fahrzeuge. Eine teure Kettenreaktion.


Was ist passiert?

Der Gelenkbus war auf seiner regulären Linie unterwegs, als in einer schmalen Einbahnstraße ein Lieferwagen in zweiter Reihe parkte und die Fahrbahn blockierte. Der Busfahrer versuchte, links an dem Hindernis vorbeizufahren. Dabei schwenkte das Heck des Gelenkbusses nach rechts aus und streifte fünf am Straßenrand parkende Pkw.

Die Schäden an den parkenden Autos reichten von tiefen Kratzern über eingedrückte Türen bis hin zu einem abgerissenen Außenspiegel. Besonders schwer traf es einen Neuwagen, der erst eine Woche zuvor zugelassen worden war – hier wurde die gesamte linke Seite eingedrückt.

Am Bus selbst entstanden Schäden an der Außenverkleidung im Heckbereich und am Gelenk. Der Bus konnte seine Fahrt zwar fortsetzen, musste aber am selben Tag in die Werkstatt.


Schadenhöhe: 67.000 €

  • Reparatur der 5 Pkw: 38.000 €
  • Mietwagen für geschädigte Pkw-Halter: 7.500 €
  • Wertminderung Neuwagen: 4.500 €
  • Reparatur des Busses: 12.000 €
  • Gutachterkosten (5 Gutachten): 5.000 €

Versicherungsrelevanz

Die Kfz-Haftpflichtversicherung des Busunternehmens reguliert sämtliche Drittschäden – also die Reparaturen, Mietwagen und Wertminderungen der fünf Pkw. Den Schaden am eigenen Bus übernimmt die Vollkaskoversicherung. Die Schadenfreiheitsklasse verschlechtert sich entsprechend. Ob der Lieferwagenfahrer als Mitverursacher herangezogen werden kann, muss im Einzelfall geprüft werden.


Fazit

Gelenkbusse im engen Stadtverkehr sind besonders schadenträchtig. Eine KFZ-Versicherung Bus mit ausreichender Haftpflichtdeckung ist hier Pflicht. Busunternehmen sollten zudem prüfen, ob ihre Kaskoversicherung auch Eigenschäden beim Ausweichen abdeckt. Regelmäßige Fahrerschulungen für enge Straßenverhältnisse zahlen sich langfristig aus.


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