Reisebus kippt nach Reifenplatzer um – 185.000 € Gesamtschaden
von FSA24
2026-03-20
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Auf der Autobahn platzt ein Vorderreifen des Reisebusses. Der Bus kippt auf die Seite – Bergung allein kostet 95.000 €, Gesamtschaden 185.000 €.
Reisebus kippt nach Reifenplatzer um – 185.000 € Gesamtschaden
Auf einer Autobahn in Sachsen-Anhalt platzt bei einem Reisebus der linke Vorderreifen. Der Fahrer verliert die Kontrolle, der Bus kommt von der Fahrbahn ab und kippt auf die rechte Seite. Die aufwendige Bergung kostet allein 95.000 €.
Was ist passiert?
Der Reisebus war mit 28 Fahrgästen auf dem Weg zu einem Tagesausflug. Bei einer Geschwindigkeit von rund 90 km/h platzte ohne Vorwarnung der linke Vorderreifen. Der Bus zog schlagartig nach links, der Fahrer steuerte instinktiv gegen. Dabei geriet das Fahrzeug ins Schlingern und kippte auf einem Grünstreifen neben der Autobahn auf die rechte Seite.
Die meisten Fahrgäste kamen mit dem Schrecken und leichten Prellungen davon. Drei Personen mussten jedoch mit stärkeren Verletzungen ins Krankenhaus – zwei Schlüsselbeinbrüche und eine Schulterverrenkung. Der Bus lag seitlich auf einem weichen Ackerboden neben der Autobahn.
Die Bergung gestaltete sich extrem aufwendig. Der 18 Tonnen schwere Bus musste zunächst stabilisiert, dann mit zwei Schwerlastkränen aufgerichtet und anschließend auf einen Tieflader gehoben werden. Die Bergung dauerte einen ganzen Tag, die Autobahn war teilweise gesperrt.
Schadenhöhe: 185.000 €
- Bergungskosten (2 Kräne, Spezialausrüstung): 95.000 €
- Fahrzeugschaden: 48.000 €
- Personenschäden und Schmerzensgeld: 28.000 €
- Autobahnsperrung und Absicherung: 8.000 €
- Ersatzbeförderung: 3.500 €
- Gutachterkosten: 2.500 €
Versicherungsrelevanz
Die Bergungskosten von 95.000 € übersteigen hier sogar den eigentlichen Fahrzeugschaden. In der Kaskoversicherung sind Bergungskosten oft nur bis zu einer bestimmten Summe eingeschlossen – 10.000 oder 20.000 € sind branchenüblich. Die Differenz müsste das Busunternehmen selbst tragen. Eine erweiterte Bergungskostendeckung in der Busversicherung ist daher dringend empfehlenswert.
Fazit
Dieser Fall verdeutlicht, wie schnell Bergungskosten bei Bussen die 50.000-Euro-Marke überschreiten. Die Busversicherung muss eine ausreichende Bergungskostendeckung beinhalten. Regelmäßige Reifenprüfungen und der rechtzeitige Austausch abgefahrener Reifen sind die wichtigste Präventionsmaßnahme gegen Reifenplatzer.
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