Reisebus kommt auf Alpenpass von Fahrbahn ab – 1.200.000 € Schaden
von FSA24
2026-03-20
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Ein Reisebus gerät auf einem Alpenpass ins Schleudern und stürzt eine Böschung hinunter. 48 Insassen, davon 8 schwer verletzt – Gesamtschaden 1,2 Millionen Euro.
Reisebus kommt auf Alpenpass von Fahrbahn ab – 1.200.000 € Schaden
Ein vollbesetzter Reisebus gerät auf einem Alpenpass bei Regen ins Rutschen. Der Bus durchbricht die Leitplanke und stürzt eine 15 Meter tiefe Böschung hinunter. Von den 48 Insassen werden 8 schwer und 22 leicht verletzt.
Was ist passiert?
Eine Reisegruppe war auf dem Rückweg von einem einwöchigen Urlaub in Norditalien. Auf einem Alpenpass in Österreich setzte starker Regen ein. In einer Haarnadelkurve verlor der Busfahrer bei rund 40 km/h die Kontrolle über das Fahrzeug. Der Bus geriet ins Schleudern, durchbrach die seitliche Leitplanke und stürzte die bewaldete Böschung hinunter.
Der Bus kam nach etwa 15 Metern zwischen Bäumen zum Stehen. Die Frontscheibe war zerborsten, die rechte Seite des Busses schwer beschädigt. Mehrere Fahrgäste waren eingeklemmt. Rettungskräfte aus drei Gemeinden waren im Einsatz, ein Hubschrauber transportierte die Schwerverletzten in umliegende Krankenhäuser.
Die Bergung des Wracks dauerte zwei Tage. Ein Spezialkran musste über eine Forststraße an die Unfallstelle gebracht werden. Die Bergungskosten allein beliefen sich auf 85.000 €.
Schadenhöhe: 1.200.000 €
- Personenschäden und Schmerzensgeld: 780.000 €
- Bergungskosten: 85.000 €
- Fahrzeug (Totalschaden): 220.000 €
- Leitplanke und Straßenschäden: 35.000 €
- Rücktransport der Reisenden: 25.000 €
- Gutachter und Rechtskosten: 55.000 €
Versicherungsrelevanz
Hier greifen mehrere Versicherungen gleichzeitig: Die Kfz-Haftpflicht deckt alle Personenschäden und Drittschäden. Die Kaskoversicherung übernimmt den Fahrzeugschaden. Die Bergungskosten müssen gesondert geprüft werden – sie sind oft nur bis zu einer bestimmten Summe mitversichert. Eine Insassenunfallversicherung hätte den Verletzten schnelle Soforthilfe geleistet.
Fazit
Alpenpässe stellen für Reisebusse ein erhöhtes Risiko dar. Bei einem Gesamtschaden von 1,2 Millionen Euro wird deutlich, warum die Busversicherung mit maximaler Deckungssumme abgeschlossen werden sollte. Bergungskosten von 85.000 € zeigen zudem, dass eine ausreichende Bergungskostendeckung unverzichtbar ist.
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